Salzkartoffeln, Lauch & Saucisson | 14 Punkte – Weight Watchers,

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Liebe Freunde im grossen Kanton. Eure Kartoffeln sind einfach um vieles besser als unsere in der Schweiz. Freunde die uns besuchen bitte ich immer deutsche Kartoffeln mitzubringen. Letzte Woche sind dank Holger & Renate (die Flüchtlinge, siehe Beitrag vom 02.09.15) zwei 10kg Säcke in Zürich angekommen. Ein schöneres Mitbringsel kann man mir kaum machen. Aus diesen noch ungewaschenen (wichtig!) Kartoffeln aus Schleswig-Hohlstein gibt es heute Salzkartoffeln. Die müssen weder mit Zwiebelschwitze noch mit Kräutern aufgepeppt werden, denn ihr Eigengeschmack ist perfekt. Sie schmecken ganz einfach nach Kartoffeln wie das auch die Schweizerknollen vor Jahrzehnten noch gemacht haben. Dazu ein Lauchgemüse und eine Freiburger Saucisson. Die Wurst hat Fett und damit Weight-Watchers-Punkte, dass es nur so knallt. Aber in der Kombination mit den fettlosen Kartoffeln und dem Lauch ist es die vielleicht beste Wurst der Welt.

Zu diesem Essen fehlt nur noch ein perfekter deutscher oder Elsässer Riesling. Aber auch ohne, dafür mit etwas Senf zur Wurst, ist es ein grossartiges Essen. Eine perfekte Kombination von natürlichen Produkten, vielleicht altmodisch aber besser gehts kaum. Gaumenfreude für uns alle.

Rezept: Die Saucisson mit kaltem Wasser bedeckt aufsetzen und auf niedrigster Hitzestufe (das Wasser darf nie kochen!) eine gute Stunde ziehen lassen. Aus dem Wasser nehmen, in Alufolie einwickeln und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Die Karotten haben wir der Länge nach geviertelt und in gleichmässig grosse Stücke geschnitten, mit Brühe zugedeckt gegart. Die sind heute um der Farbe willen mit dabei. Die Kartoffeln (200g*) geschält, in gleichmässige Würfel geschnitten und im Salzwasser auf den Punkt gekocht. Den Lauch (150-200g) gewaschen, im Olivenöl auf mittlerer Hitze und unter fortwährendem wenden angedünstet. Gesalzen, 15-20 (mit dem Messer zerkleinerte) grüne Pfefferkörner daruntergemischt, auf den Punkt gegart und die im Voraus gekochten Karotten beigefügt. Die Saucisson aus der Folie ausgewickelt, über den Lauch gehalten und mit einer Messerspitze kleine Löcher in die Wursthaut gestochen, den ausfliessenden Saft in den Lauch tropfen lassen. Jetzt die Kartoffeln und den Lauch auf den vorgewärmten Tellern angerichtet, die Saucisson (80g) aufgeschnitten und darüber gelegt. Zu diesem Essen gehört Senf mit auf den Tisch.

Vegetarisch: Ohne Saucisson ein gutes vegetarisches Essen. Vielleicht Zwiebelschwitze auf die Kartoffeln als Geschmacksverstärker,
Vegan: Ohne Saucisson ein gutes veganes Essen. Vielleicht Zwiebelschwitze auf die Kartoffeln als Geschmacksverstärker,

* Mengenangaben sind immer pro Person, wenn im Rezept nicht anders vermerkt.

7 Kommentare

  1. Kannst frei wählen: 1 kg Herdöpfel + 1 Fl. Cidre – oder 2 kg Herdöpfel + null Cidre……

    1. Das Fett hat sich verflüssigt und soll ich wieder festigen. Damit die Wurst nicht kalt wird die Folie. Ich wickle sie noch zusätzlich in ein Geschirrtuch. Die Saucisson wird dank dessen wieder kompakt und die Schnittflächen schön glatt. LG, Bernhard & Sabrina

  2. Salut mes amis, die Herdöpfel hier in der Bretagne sind also auch sehr schmatz – vielleicht bring ich euch ein Kilo mit….. Und gestern hab ich zwei Artischocken frisch vom angrenzenden Feld „gepflückt“ – mmmmmh, un délice!!! Bisou à tous

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